english:     DMX Interface Karten-Hardware: hier finden Sie eine vollständige Step-by-Step Beschreibung, wie die Hardware anzusprechen ist, und wie die Arbeitsparameter für DMX512/1990 gesetzt werden müssen. Außerdem Speichertabellen, Hardware-Adressen und mehr...   
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512ch DMX Send Card
512ch DMX Send Card
512ch opto-isolated card
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WG18:
Technik der DMX-512 PC-Karten

ISA DMX-512 PC-Interface-Karte 1512C     [Software Skeletons für diese Karte]

[PC DMX KARTE 1512C]

Wir bieten Ihnen DMX-Interfaces an, die nicht nur absolut bezahlbar sind, sondern zudem auch noch mit einem kompletten Bundle kostenloser Anwendersoftware kommen.

Das Beste daran:
Sie können unsere Karten und Interfaces sogar selbst programmieren. Wir dulden es nicht nur, wir wollen es sogar! Gießen Sie Ihre eigenen Ideen in Software, bieten Sie uns Ihre eigene Lösung an- wir werden sie publizieren. Wie man die Karten bedient, zeigen wir Ihnen in einfachen Schritten hier.

FEATURES
1512C
  • schnelle Karte, Clock = 16 MHz
  • Zwei Ausgänge, zwei Eingänge zu jeweils 512 Kanälen
  • opto-isolierte Ausgangstreiber (potentialfreie Ausgänge)
  • Schreiben und Lesen gleichzeitig möglich
  • preiswert

  • Speicheraufteilung der PC-DMX-Karte 1512C:
    $0000-$03EF     Betriebssystem, max. 1000 Bytes
    $03F0-$03FF Betriebssystemparameter dmxdef()
    $0400-$05FF Sendedaten für Universe 1, Kanäle 001-512
    $0600-$07FF Sendedaten für Universe 2, Kanäle 513-1024
    $0800-$09FF Empfangsdaten für Universe 1, Kanäle 001-512
    $0A00-$0BFF Empfangsdaten für Universe 1, DoubleBuffer
    $0C00-$0DFF Empfangsdaten für Universe 2, Kanäle 513-1024
    $0E00-$0FFF Empfangsdaten für Universe 2, DoubleBuffer

So initialisieren Sie die Karte:

  1. Stellen Sie die Kartenadresse fest. Bedienen Sie sich dazu einer Routine nach folgendem Schema (Dabei sei angenommen, daß die Kartenadresse $0100 beträgt):

    1. Schreiben Sie $FF in Adresse $0100
    2. Schreiben Sie $03 in Adresse $0101 (0100 +1)
      Damit haben Sie die Testadresse $03FF im internen Karten-RAM gewählt.
    3. Schreiben Sie $AA in Adresse $0102 (0100 +2)
    4. Lesen Sie Adresse 0102 (0100+2)
    5. Wenn der Rückgabewert $AA ist, wurde die Karte gefunden.
    6. Wenn nicht, wiederholen Sie (1)-(5) für die Adressen $0120, $0140, $0160

  2. Übertragen Sie das Betriebssystem in die Karte, damit die Karte funktional wird. Gehen Sie zunächst davon aus, eine Karte 1512C im unbekannten Rechner vorzufinden.

    1. Resetten Sie die Karten durch Lesen der Adresse $0100
    2. öffnen Sie die Datei SLHDMX17.BIN.
      Hinweis: Schließen Sie die Datei zunächst, bevor sie Sie öffnen. Dann sind Sie sicher, niemals einen "File open" Error zu bekommen. Nch dem Öffnen befindet sich der Zeiger am Anfang der Datei. Je nach verwendeter Sprache öffen Sie die Datei gegebenenfalls als BINARY oder als RANDOM, da alle Bytes, inklusive Nullbytes, gelesen werden müssen. VB4- Programmierer bitte aufpassen: ein einfaches OPEN reicht nicht!

      Anschließend wird die Datei in die Karte übertragen. Dabei muß für die Zugriff auf die Karte die Kartenadresse bekannt sein (zuvor ermittelt), die RAM-Adresse bezeichnet die Position innerhalb des Daten- und Programm-RAM auf der Karte. Eine Übersicht über die RAM-Belegung der Karte ist nachfolgend zu finden.

    3. Setzen Sie RAM-Adresse = $0000
    4. Schreiben Sie das LowByte der RAM-Adresse in die Kartenadresse +0
    5. Schreiben Sie das HiByte der RAM-Adresse in die Kartenadresse +1
    6. Lesen Sie das nächste Byte aus der Datei und schreiben Sie es in die Kartenadresse +2
    7. Wiederholen Sie (3) bis (5) bis EOF

      Nunmehr ist das Betriebssystem komplett übertragen und der Typ der installierten Karte kann festgestellt werden. Dazu wird der Kartenprozessor gestartet und der von ihm generierte Rückgabewert geprüft.

    8. Schreiben Sie 0 in die Kartenadresse +3, um die Karte zu starten und warten Sie dann mindestens 50us, um das Ergebnis auszulesen
    9. Schreiben Sie $F9 in die Kartenadresse +0
    10. Schreiben Sie $03 in die Kartenadresse +1 Sie haben nun die Rückgabeadresse $03F9 im Karten-RAM selektiert.
    11. Lesen Sie die Kartenadresse +2
      Rückgabewert $04: Karte 1512C vorhanden
      Rückgabewert $05: Karte 1512C vorhanden
      Rückgabewert $80: Karte 1512A oder 1512B/LC (12 MHz Karte) vorhanden
      Rückgabewert $01: Karte 1512B (16 MHz Karte) vorhanden

      Wenn Ihnen nun eine 1512C Karte gemeldet wird, ist die Initialisierung soweit ok. Falls hingegen eine 12 oder 16 MHz Standard-Karte gemeldet wird, dann müssen Sie die gesamte Initialisierung wiederholen. Benutzen Sie dazu die Datei
      SLHDMX12.BIN für Karte 1512A und 1512B/LC
      SLHDMX16.BIN für Karte 1512B
      SLHDMX17.BIN für Karte 1512C
      Danach muß dann erneut der Rückgabewert geprüft werden. Wird ein anderer Rückgabewert gemeldet, ist entweder die Karte nicht in Ordnung, oder die Übertragung des Betriebssystems war fehlerhaft. Die Rückmeldecodes $06 bis $1F sind zudem für zukünftige SLH-Produkte reserviert.

  3. Übertragen Sie die Default-Parameter in die Karte. Die Betriebssysteme gestatten die Einstellung des Kartentimings, der Kanalzahl und weiterer Parameter. Sind keine Parameter gesetzt oder Parameter außerhalb der zulässigen Grenzen angegeben, korrigiert die Karte gegebenenfalls auf gültige Einstellungen.
    Wünschen Sie die Initialisierung der Karte mit Werkseinstellungen (optimal), dann setzen Sie keinen den nachfolgenden Parameter oder aber den ersten Parameter Null. Um alle beschriebenen Funktionen nutzen zu können, verwenden Sie bitte ausschließlich die neueste Betriebssystem-Datei SLHDMX17.BIN [Datum: ab 19.09.00], die Sie hier downloaden können

    Karten-RAM
    Adresse
    ParameterDefault
    $03F0nachfolgende Parameter gültig
    0 oder >0
    dmxdef(0) = 0
    $03F1StartByte-Wert Universe 1
    für DMX Sendungen
    dmxdef(1) = 0
    $03F2StartByte-Wert Universe 2
    für DMX Sendungen
    dmxdef(2) = 0
    $03F3
    $03F4
    LowByte Kanalzähler
    HighByte Kanalzähler
    LO: 001 HI: 000 1 gesendeter Kanal
    LO: 002 HI: 000 2 gesendete Kanäle
    LO: 003 HI: 000 3 gesendete Kanäle
    ...
    LO: 000 HI: 000 256 gesendete Kanäle
    LO: 001 HI: 001 257 gesendete Kanäle
    LO: 002 HI: 001 258 gesendete Kanäle
    ...
    LO: 255 HI: 001 511 gesendete Kanäle
    LO: 000 HI: 001 512 gesendete Kanäle
    LO = Kanalzahl AND 255
    HI = INT ((Kanalzahl -1)/256)
    dmxdef(3) = 0
    dmxdef(4) = 1
    $03F5Sendewiederholung
    $80: immer senden
    $40: nur einmalig senden, dann stoppen
    $60: Einmalige Sendung (neu) starten
    dmxdef(5)=$80
    $03F6nicht benötigtdmxdef(6) = 0
    $03F7Double Buffering
    UNIVERSE 2 (513-1024)
    Bit5 = Double Buffering Active
    Bit4 = Buffer Nummer [0/1]
    UNIVERSE 1 (001-512)
    Bit1 = Double Buffering Active
    Bit0 = Buffer Nummer [0/1]
    dmxdef(7) = 0
    $03F8nicht benötigtdmxdef(8) = 0
    $03F9Rückgabewert Kartentyp
    $80 = Karte 1512A / 1512B-LC
    $01 = Karte 1512B
    $04/05 = Karte 1512C
    $44/45 = Karte 1512C ROM-based Version
    dmxdef(9) = 0
    $03FA
    $03FB
    LowByte Empfangskanalzähler
    HighByte Empfangskanalzähler
    für Universe 0 (000-512)
    READ ONLY
    $03FC
    $03FD
    LowByte Empfangskanalzähler
    HighByte Empfangskanalzähler
    für Universe 1 (513-1024)
    READ ONLY
    $03FFEmpfangsstatus
    Bit7 = Status Universe 2 (513-1024)
    Bit6 = Status Universe 1 (001-512)
    READ ONLY

    Übertragen Sie nunmehr die Defaults in das Karten-RAM:

    1. Setze n=0
    2. Schreibe $F0 + n in Kartenadresse +0
    3. Schreibe $03 in Kartenadresse +1
    4. Schreibe dmxdef(n) in Kartenadresse +2
    5. n= n+1
    6. Wiederhole (2) bis (5) solange n<10

    Damit ist die Karte betriebsbereit. Als zusätzliche Maßnahme kann sich empfehlen, beim Start das Daten-RAM der Karte abzulöschen. Schreiben Sie dazu -analog zur obigen Routine- jeweils eine Null in die verbleibenden Adressen des Karten-Daten-RAM.

  4. Starten Sie die Karte
    Nach der Initialisierung, dem Setzen der Betriebssystem-Parameter (Defaultwerte) und ggfs. dem Löschen des Daten-RAM steht die Karte für Ihre Übertragung bereit. Starten Sie die Karte nun durch das Kommando

    1. Schreiben Sie 0 in Kartenadresse +3

    Nach dem erstmaligen Start überwacht sich die Karte selbst, Sie brauchen keine weiteren Zugriffe durchzuführen. Im Gegensatz zur Bedienung der Karten 1512A und 1512B dürfen Sie die Karte sogar nicht stoppen, da dies den kontinuierlichen Empfang unterbrechen würde!

  5. Übergeben Sie Daten an die Karte

    Um Daten an die Karte zu übergeben oder von dieser zu übernehmen, empfehlen wir Ihnen die Einrichtung eines Timers, der alle xx ms folgendes durchführt (empfohlene Timerzeit ca. 25ms):

    1. Schreiben Sie das LowByte(DMX-Kanal) in Kartenadresse +0
    2. Schreiben Sie das HiByte(DMX-Kanal) OR $04 in Kartenadresse +1
    3. Schreiben Sie den Datenwert(DMX-Kanal) in Kartenadresse +2
    4. Wiederholen Sie (1) bis (3) für alle DMX-Kanäle, die ein Update benötigen

SOFTWARE-ZUGRIFFE

LESEN
SCHREIBEN
Basisadresse +0CPU-RESET (DMX Transfer aus)Lo-Byte RAM-Adresse schreiben
Basisadresse +1Hi-Byte RAM-Adresse schreiben
Basisadresse +2Daten lesenDaten schreiben
Basisadresse +3DMX Transfer starten, RESET aufheben

Tabelle der Zugriffe Basisadresse = $100, $120, $140 oder $160


HARDWARE-EINSTELLUNGEN



DMX-512 PORT II
9Pin female

Dies ist die DMX Schnittstelle, die bei unserer Interfacekarte 1512C eingesetzt wird. Die normmäßige Steckverbindung für DMX-512 ist der 5-polige XLR Stecker, der jedoch auf einem PC-Slotblech keinen Platz findet. Daher ist in diesem Fall der alternative Steckverbinder erlaubt. Bitte beachten Sie, daß eine Buchse sowohl einen DMX-Eingang als auch einen DMX-Ausgang belegt. Auf der Karte sind zwei Buchsen (für 2 Universes bzw. Links) vorhanden.

PIN   EIN / AUSGANG    BELEGUNG
1 EINGANG DMX -
2 EINGANG DMX +
3 AUSGANG DMX -
4 AUSGANG DMX +
5 nicht benutzt
6 GND Abschirmung, Masse
7 GND Abschirmung, Masse (optional)
8 GND Abschirmung, Masse (optional)
9 GND Abschirmung, Masse (optional)



[PC DMX KARTE 1512C]

oberer Anschluß:
UNIVERSE 1 (Kanäle 1-512)

unterer Anschluß:
UNIVERSE 2 (Kanäle 513-1024)

Anschlußtechnik: Sie können eine DMX PC-Karte 1512B (als Sender) mit einer DMX PC-Karte 1512C (als Empfänger) einfach durch ein 1:1 Sub-D Kabel 9pin verbinden.


TREIBER DOWNLOAD


Diverse Treiber sind als .LZH Archiv gepackt, Bitte expandieren Sie diese Dateien mit LHA.EXE.

[BINfile]  DMX Karten-Betriebssystem SLHDMX12.BIN downloaden
       Für Karten 1512A und 1512B-LC, Neueste Version.

[BINfile]  DMX Karten-Betriebssystem SLHDMX16.BIN downloaden
       Für Karte 1512B, Neueste Version.

[BINfile]  DMX Karten-Betriebssystem SLHDMX17.BIN downloaden
       Für Karte 1512C, Neueste Version.

[BINfile]  Dynamic Link Library SLHDMX2.DLL downloaden
       Für 16-Bit Programmierumgebungen, Neueste DLL-Version.

[BINfile]  Dynamic Link Library SLHDMX33.DLL downloaden
       Für 16-Bit Programmierumgebungen, Neueste DLL-Version.

[Textfile]  Treibersammlung 1512C downloaden

[Textfile]  Bedienungsanleitung 1512C downloaden
DOS-Text 1512C2.TXT, ca. 43kB

[Textfile]  Warum opto-isoliert? Eine technische Erklärung


Applikationsbeispiele für SLH PC DMX-Karten


Aktuelle Produktion
bei RTL:

Die SKL-SHOW:
Millionär Gesucht
Zahlreiche Industrie-Applikationen wurden bereits mit unserer Karte realisiert. Vielleicht haben Sie die eine oder andere TV-Show gesehen, ohne zu ahnen, daß eine SOUNDLIGHT DMX PC-Karte die Effekte bediente (Fritz Egner Show, Web TV, Die SKL Show). Der Grund ist einfach: kundenspezifische Programme lassen sich mit dieser Karte und den visuellen Programmieroberflächen so schnell erstellen wie mit keiner anderen Lösung sonst.... Auch eine interaktive Demonstration des Bundesbauminsteriums "Bundeshauptstadt Berlin"; wird mit der Karte gefahren - zu sehen derzeit in der EG-Metropole Brüssel. Das über Monate laufende grüne Lauflicht am Hochhaus im SONY-Center auf dem Postdamer Platz, die Animation in einer Berliner Shopping Mall - unendliche Anwendungsmöglichkeiten wurden allein durch unsere PC-Karte realisiert....




Nützliche Informationen über weiteres DMX-Equipment:
DMX-Tester Meß- und Prüfgeräte für's Labor und unterwegs
Interfaces DMX/Analog Decoder, Relais- und Dimmerkarten
LIGHTLINE DMX Datenüberttragung per Glasfaser